In Erwartung einer neuen Bestimmung
Das Foto-Essay vermittelt Eindrücke der Hotels von Seelisberg, spiegelt aber auch die Notwendigkeit der Revitalisierung der historischen Gemäuer…
«Ultraleggera ist meine Antwort auf Gio Pontis ikonischen Stuhl aus dem Jahr 1960. Ich bin immer wieder fasziniert, wie leicht er ist, wenn ich ihn in der Hand halte», sagt Oskar Zieta, der sich nicht scheut, seinen Entwurf in den direkten Kontext zur Arbeit des grossen italienischen Architekten zu stellen. Tatsächlich gelang dem Polen, der an der ETH Zürich Architektur studierte und lehrte, Erstaunliches. Sein Ultraleggera-Stuhl wiegt mit 1600 Gramm hundert Gramm weniger als der seines Mailänder Vorbildes. Möglich wurde dies durch die von Zieta entwickelte und patentiere FIDU-Technik (freie Innendruckumformung). Dabei wird Luft in ein hohles Metallstück gepresst, um dieses zu formen. Im Vergleich zu anderen Produktionsmethoden verbraucht FIDU weniger Energie, weniger Material und produziert weniger Abfall. Teure Gussformen und Schneidewerkzeuge werden überflüssig. Dank der Leichtigkeit der Produkte kann auch beim Transport gespart werden. Zudem besteht der Stuhl mit durch Lasercut perforierter Sitz- und Rückenfläche aus nur einem Werkstoff: Aluminium. Er lässt sich so ganz nach dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft vollständig recyceln. Mit der gleichen innovativen Technik, die Oskar Zieta für seine Möbelentwürfe einsetzt, entstanden in der Vergangenheit auch raumgreifende Installationen und Architekturelemente. zieta.pl
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